Die ultimative Herausforderung

GERMAN GOLFPOKER TOUR

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Turnierregeln Poker

Die Teilnehmer erklären sich durch Meldung ihrer Teilnahme ausdrücklich mit den nachfolgenden Turnier- und Verhaltensregeln einverstanden. Bei Verstoß erhält der Teilnehmer eine Verwarnung und kann im Wiederholungsfall von der Veranstaltung ausgeschlossen werden. Etwaige Verstösse können von jedem Spieler der Turnierleitung gemeldet werden. Die Entscheidungen der Turnierleitung sind bindend und endgültig.

Spielform

Bei der GERMAN GOLFPOKER TOUR wird Texas Holdem No Limit als MTT „Freezeout“ gespielt. Alle gemeldeten und zugelassenen Teilnehmer erhalten einen Startplatz und Spielchips im Wert von 3000 „GolfPokerDollar“. Die Blindsstruktur ist abhängig von der Anzahl der gemeldeten Spieler und wird vor Beginn bekannt gegeben. Hat ein Spieler keine Chips mehr zur Verfügung, scheidet er aus dem Turnier aus und erhält entsprechend seiner erzielten Rangposition Punkte, die in das Gesamtergebnis einfliessen. Das Spiel ist beendet, sowie ein einzelner Spieler sämtliche Spielchips gewonnen hat.

Sitzordnung der Spieler

Jeder Tisch wird mit maximal 8/10 Spielern durch Losverfahren besetzt. Jeder Spieler zieht am Anfang eine Spielkarte aus dem vorbereiteten Kartenstapel. Jede Karte entspricht einem Sitz an einem Tisch nach folgendem Schema :

Die Spieler werden bei Bedarf umgesetzt, um die größtmögliche Ausgewogenheit der Spieleranzahl je Tisch zu gewährleisten. Sofern sich durch Ausscheiden eines oder mehrerer Spieler eines Tisches eine Ungleichmäßigkeit >2 an Spieleranzahl gegenüber eines oder mehrerer anderer Tische ergibt, wird nach folgendem Verfahren umgesetzt :

Nach Feststellung eines Ungleichgewichts werden ein oder mehrere "überzählige" Spieler, die dem freigewordenen Platz entsprechen, an diesen Platz umgesetzt, sowie dessen o. deren Hand fertiggespielt wurde. Umgesetzte Spieler steigen mit ihrem Stack bei der nächsten Hand ins Spiel ein und erdulden alle sich daraus ergebenden Pflichten wie das Setzen von Blinds oder das Geben von Karten. Durch dieses Verfahren wird gewährleistet, dass ein umgesetzter Spieler in seiner Spielreihenfolge bleibt.

Sind Umsetzungen aus gleichgroßbesetzten Tisch notwendig, entscheidet ebenso wie bei mehreren gleichzeitigen Umsetzungen das Losverfahren mittels Ziehung von Karten aus dem Stapel des aufzufüllenden Tisches. In Zweifelsfällen entscheidet die Spielleitung.

FINAL TABLE

Ab Verbleib von nur noch 3 Tischen wird erst bei Unterzahl von mehr als >3 umgesetzt, ansonsten wird gespielt bis 16 Spieler übrig bleiben. Aus diesen werden dann die letzten 2 Tische gebildet bis zur Anzahl von verbliebenen 8 Spielern, die dann den FINAL TABLE bilden. Die Sitzreihenfolge des FINAL TABLE wird durch Los (s.o.) ermittelt.

SETZREGELN

Jeder Spieler erhält zum Start die gleiche Anzahl an Spielchips, die deutlich sichtbar vor dem Spieler zu platzieren sind. Es ist strikt untersagt, Chips vom Tisch zu entfernen oder zu verstecken. Jeder Spieler hat zu jeder Zeit das Recht die genaue Anzahl an Chips eines anderen Spielers abzufragen. Falschangaben führen zu einer Verwarnung, bzw. zum Ausschluss.

Die in einem Spiel eingesetzten Chips sind deutlich sichtbar getrennt vom Gesamtstapel des Spielers zu setzen. Im Bedarfsfall obliegt es nur dem Kartengeber die Anzahl nachzuzählen und entsprechende Unter- oder Überzahl korrigieren zu lassen. Ein übermäßiges "Reinwerfen" von Chips ist zu unterlassen und kann mit einer Verwarnung geahndet werden.

Hat ein Spieler keine Chips mehr zur Verfügung, so scheidet er aus und verlässt den Tisch. Im Falle des Ausscheidens mehrerer Spieler in einer Runde, erlangt der Spieler eine höhere Plazierung, der zuvor auch mehr Chips zur Verfügung hatte. Der Spieler, der zum Schluss alle im Turnier eingesetzten Chips besitzt, ist Turniersieger und das Turnier ist beendet.

EINSÄTZE

Als Einsätze gelten die in der Blindstruktur (in Abhängigkeit des Teilnehmerfeldes -> Aushang) angegebenen Pflichteinsätze wie Small Blind / Big Blind, sowie die Anzahl an Chips, die ein Spieler beabsichtigt einzusetzen, wobei ein Minimum in Höhe des BB gilt. Ein Spieler kann auch seine gesamte, zur Verfügung stehende Anzahl an Chips einsetzen zu einem sog. "All In".

Setzmöglichkeiten

Jeder Spieler kann in einer Spielsituation nur eine Entscheidung treffen, sog. "Stringbets" (z.B. erst Call, dann doch noch Raise, z.B. auf Reaktion eines anderen Spielers) sind nicht gestattet. Die Bekundung eines Einsatzes erfolgt in der Regel verbal, bei geplanten Einsätzen von mehreren Chipstapeln ist die verbale Ankündigung obligatorisch, um „Stringbets“ zu vermeiden.

KARTEN-SPIELFOLGE

Ein Kartendeck besteht aus 52 Karten zu je 4 Farben (Karo engl. Diamonds, Herz / Hearts, Pik / Spades und Kreuz / Clubs) von der 2 bis zum As. Das As besitzt alleinig die Zusatzfunktion zum vervollständigen einer "Strasse / Straight" (s.u.) als Ersatz einer nicht vorhandenen 1 vor der 2 benutzt werden.

Der Spieler nach dem Dealerbutton sitzt im Small Blind und hat den aktuell vorgesehenen Pflichteinsatz zu erbringen, der nächste Spieler sitzt im Big Blind und erbringt den dafür vorgesehenen Pflichteinsatz. Daraufhin verteilt der Dealer jedem Spieler am Tisch, beginnend beim Small Blind einzeln im Uhrzeigersinn insgesamt 2 Karten verdeckt, somit beginnt die erste Wettrunde.

Der Spieler nach dem Big Blind ist an der Reihe und kann entweder das Spiel (Hand) aufgeben (Fold), den gleichen Einsatz wie des Big Blinds setzen (Call) oder einen beliebig höheren Einsatz tätigen (Raise), mindestens aber den doppelten BB. Dann ist der nächste Spieler an der Reihe. Gegebenenfalls ergeben sich Folgeeinsätze, z.B. nach Erhöhungen. Haben alle Spieler reihum ihre Entscheidungen getroffen und der Pot (die gesamten eingesetzten Chips) ist ausgeglichen, beginnt die nächste Phase.

Der Dealer legt die oberste Karte des Kartendecks verdeckt zur Seite und legt die folgenden 3 Karten des Kartenstapels offen in die Mitte des Tisches zum sog. „Flop“, welche als Gemeinschaftskarten (community cards) allen Spielern zur Verfügung stehen. Nun ist der Spieler im Small Blind, bzw. der in der Reihenfolge nächste Spieler an der Reihe, Entscheidungen über Einsätze zu treffen bis alle verbliebenen Spieler den Pot ausgeglichen haben.

Der Dealer legt wieder die oberste Karte verdeckt zur Seite und legt nun die oberste Karte des Kartenstapels offen in die Mitte des Tisches zum sog. „Turn“, einer weiteren Gemeinschaftskarte. Die Spielweise wird wie in der Runde zuvor fortgesetzt. Nun kommt die letzte Gemeinschaftskarte vom Dealer, der sog. „River“ in die Mitte und das gleiche Verfahren wie in den letzten beiden Runden beginnt bis zu einer Spielentscheidung.

Haben zwei oder mehrere Spieler den Pot ausgeglichen, kommt es zum "Showdown", d.h. der Spieler, der in dieser Runde den Ersteinsatz oder die letzte Erhöhung getätigt hat, deckt seine Karten zuerst auf. Hegt reihum ein anderer Spieler Anspruch auf ein besseres Blatt, so deckt er dieses auf, um seinen Anspruch geltend zu machen. Ein Spieler mit einem schlechteren Blatt muß seine Karten nicht zeigen.

Den Pot erhält der Spieler, der das beste Blatt gezeigt hat. Verbleibt ein Spieler allein, bevor alle Community Cards erscheinen, ist das Spiel vorzeitig zu Ende und dieser Spieler gewinnt ohne seine Karten zeigen zu müssen den Pot.

Das nächste Spiel beginnt, indem der Dealerbutton im Uhrzeigersinn an den nächsten Spieler weitergegeben wird und entsprechend der neuen Reihenfolge Karten ausgeteilt werden.

SIDE-POTS

Sogenannte "Side-Pot"-Situationen können auftreten, wenn ein oder mehrere Spieler „All in“ sind, aber über weniger Chips verfügen als bereits gesetzt wurde, bzw. noch gesetzt wird.

Ein Spieler kann nicht mehr Chips von einem oder mehreren Spielern gewinnen, als er insgesamt zur Verfügung hat. In diesen Fällen werden ein oder mehrere „Side-Pots“ gebildet mit der jeweils gleichen Anzahl an Chips, die für den oder die Spieler mit den wenigsten Chips zur Verfügung stehen. Hier obliegt es einzig dem Dealer die entsprechende Aufteilung vorzunehmen, sodaß ein Gleichgewicht der verschiedenen Pots gewährleistet wird.

KARTEN-WERTREIHENFOLGE

Zusammen mit den Community Cards können die Spieler mit ihren 2 zugeteilten Karten
die bestmögliche Kombination von 5 Karten erstellen.
Die nachfolgend aufgelisteten Kombinationen in der Reihenfolge von der
niedrigsten (No Pair) bis zur höchsten (Royal Flush) dargestellt,
entscheiden über den Gewinn eines Spiels (einer "Hand"). Die Farben sind von der Wertigkeit untereinander gleich.

RANGFOLGE

(aufsteigend)

No Pair (High Card)
Höchste Einzelkarte gewinnt (z.B. Xx Xx Xx Xx As)

 

One Pair
Zwei Karten mit dem gleichen Wert (z.B. Xx Xx Xx Ac Ah)
bei mehreren „One Pairs“gewinnt das mit dem höheren Wert,
gffs. entscheidet die höhere Beikarte ("Kicker"), bei absolutem Gleichstand wird geteilt

 

Two Pair
2 „One Pairs“ (z.B. Xx Jd Jc Kh Ks)
bei mehreren „Two Pairs“ gewinnt das mit dem höheren Wert,
gffs. entscheidet die höhere Beikarte, bzw. wird geteilt bei Gleichstand

 

Three of a kind (ToaK)
Three of a Kind, 3 Karten mit dem gleichen Wert (z.B. Xx Xx 9c 9d 9s)
Bei Gleichstand gewinnt die höhere Beikarte, bzw. wird geteilt

 

Straight
5 Karten in einer Reihe mit unterschiedlichen Farben (z.B. 7s 8d 9d Th Jd)
Sollten mehrere Strassen getroffen worden sein, gewinnt die höhere Strasse, bzw. wird geteilt

Flush
5 Karten derselben Farbe ohne Reihenfolge (z.B. 2d 3d Td Qd Ad)
Sollten mehrere Spieler den Flush getroffen haben, gewinnt die höhere Flushkarte, bzw. wird geteilt

Full House
Ein ToaK und ein One Pair (z.B. 8h 8c Qd Qh Qs)
Bei Gleichstand zählt zunächst der höherwertigere ToaK, dann das One Pair, bzw. wird geteilt

Four of a kind
4 Karten mit dem gleichen Wert (z.B. Xx 4c 4d 4h 4s)
Bei Gleichstand gewinnt zunächst der höhere Wert, bei Gleichstand die höhere Beikarte

 

Straight Flush
5 Karten in einer Reihe mit gleichen Farben (z.B. 6s 7s 8s 9s Ts)
Bei mehreren „Straight Flushs“ gewinnt der höhere Wert

Royal Flush

5 Karten in einer Reihe bis zum As mit gleichen Farben (z.B. Td Jd Qd Kd Ad)

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